So, jetzt möchte ich hier mal einen Appell starten und gleichzeitig auch ein wenig Luft ablassen über einen Missstand:
Es gab eine Ausschreibung für die Ausrichtung der Aufstellungsversammlung zur Landeslste für die kommende Bundestagswahl. Vor ein paar Tagen in der Landesvorstandssitzung fiel dann die Entscheidung auf die Bewerbung von Wernau. Dies war eine sehr schwere Entscheidung, da gleich mehrere Bewerbungen äusserst gut und für die Versammlung qualifiziert waren. Daher wurde während der Sitzung auch circa 1,5 Stunden lang über den Austragungsort diskutiert und beraten und zwar nicht nur intern, sondern ganz öffentlich. Jeder konnte sich zu Wort melden, jeder wurde gehört, jedes Pro und auch Contra wurde angehört und mit in den Entscheidungsprozess eingegliedert.
Leider wurde mir direkt nach der Sitzung und bis heute dann ein Messer in den Rücken gerammt, indem die Entscheidung bombardiert wird. Grund:
Zitat einer konstruktiveren Mail:
[...] Die Bewerbung von Wernau entspricht nicht den Anforderungen der Ausschreibung. Um ganze 120 Plätze weicht die Zahl der Plätze bei parlamentarischer Bestuhlung in Wernau von der Vorgabe nach unten ab. [...]
Ja, das ist richtig. Kein Thema, da ist ein Fehler passiert, welchen ich auch zugebe! Ich habe mich mit allen 5 Bewerbungen intensiv beschäftigt und bei so vielen Zahlen und Fakten, ist dieser Punkt bei mir untergegangen. Auch von Vorstandskollegen weiß ich, dass dies nicht bemerkt wurde. Für die Ausrichtung ist es nicht so tragisch, da die Bestuhlung in Bankett und in Reihe den Ansprüchen der Bewerbung vollends genügt. Vor allem in dieser Hinsicht und auch auf die letzten Ausschreibungen hinweg, fand ich die Abweichung für nicht so tragisch. Bitte vergleicht doch mal die Ausschreibung vom LPT12.1 mit der Heidenheimer Location.
Was mich aber jetzt ärgert: Warum sagt man dies nicht während der Sitzung und während der Beratung? Warum direkt (!) im Anschluss, wenn die Entscheidung gefällt ist? Zudem waren alle Kritiker bis auf einen die ganze Zeit bei der Sitzung anwesend! Mir kommt es so vor, das nun nach einem Fehler gesucht wird um es dem Vorstand und auch mir unter die Nase zu reiben. Sorry Leute, aber DAS nenne ich keine konstruktive Zusammenarbeit. Wir reden immer vom Miteinander, dies ist aber ein Gegeneinander!
Zudem sehe ich es nicht ein, den Sündenbock für die Kritiker zu spielen, vor allem nicht mit irgendwelchen persönlichen Angriffen! Auch mache ich es nicht, da ich meine Stimme nicht zugunsten von Wernau abgegeben habe.
Daher bitte ich alle: akzeptiert die Entscheidung und lebt damit. Auch ich werde dies tun, auch wenn Wernau nicht meine Präferenz hatte. Ich zumindest werde mit aller Kraft daran arbeiten, dass die Aufstellungsversammlung ein Erfolg wird.
So, jetzt ziehe ich erstmal das Messer ausm Rücken…
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